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Sommerferien = Lagerzeit... kleiner Einblick..Tagebuch Sommerlager Sent
(10. - 22. Juli 2011)
Endlich ist es soweit, es geht ab ins Blaukreuz-Lager nach Sent! Alle Kinder sind freudig und startklar um etwa 12.30 Uhr in Weinfelden und warten gespannt darauf, was sie in diesen zwei Wochen alles erleben werden! Nach etwa einer zwei stündigen Fahrt halteten wir an einem schönen Rastplatz an und assen unseren Lunch. Als wir dann um etwa 17.00 Uhr in Sent ankamen, bezogen die Kleinen erstmals ihre Zimmer, bevor es dann Abendessen gab. Nachdem die Ämtli erledigt wurden, hörten wir, welche Regeln einzuhalten sind. Auch natürlich gehört zu dem ersten Abend dazu, dass man sich etwas besser kennenlernt, dies taten wir in verschiedenen Kennenlernspiele... Und schwups war es auch schon 22.00 Uhr wo dann die wohlverdiente Nachtruhe eintraf...
7.30 Uhr: AUFSTEHEN.! Alle sind doch noch soooo müde aber doch schon um diese Zeit aufstehen?! Es vergingen viele Minuten bis dann endlich alle Kinder und Leiter unten waren und wir mit dem Morgenessen beginnen konnten. Danach hiess es wieder Haus sauber machen... Auf einmal hiess es, wir sollen einen einsamen, netten Cowboy suchen, der uns einwenig beibringen soll, wie ein richtiger Cowboy lebt. Aber als sich dann herausstellte, dass dieser vermeintlich liebe Cowboy einer war, der nur böses mit uns im Sinn hatte, banden wir ihn an der Sonne an... :) Nach diesem tollen Game gab es Mittagessen und gleich danach machten die Kinder Mittagspause, damit auch sie mal zur Ruhe kommen können und wir Leiter in stiller Atmosphäre Sitzung halten konnten. Am Nachmittag ging es dann sehr kreativ zu und her; die Kinder konnten selber auswählen, ob sie ein Freundschaftsbändeli knüpfen oder ein T-Shirt bemalen oder lieber einen Cowboyhut verzieren möchten. Nach einem feinen Abendessen hörten wir dann etwas von Gott und sangen schöne Lieder...
Nach einem super z'Morgen lernten wir, wie sich Cowboys verhalten, wie sie Jagen gehen, wie man eine Kuh mit dem Lasso einfängt und vieles mehr... :) Dieses Können benötigten wir am Nachmittag, weil wir da ein Westerntournier veranstalteten, indem wir das gelernte in die Tat umsetzen mussten. Auch mussten die Kinder einen kurzen Song selber dichten und dann nach dem Abendessen einer Jury vorsingen, was bei den einen Kids grosses Lampenfieber auslöste, aber dank einem super Beruhigungsteam wurden alle Kinder von dieser ansteckenden Krankheit geheilt und alle Songs wurden vorgetragen. Danach wurde noch der Abrwasch erledigt und schon ging es wieder ab ins Abendprogramm bis dann wieder Schlafenszeit war...
Als wir am Morgen zum Essen kamen, hiess es, wir wären nicht mehr in Sent, sondern unser Dorf heisse Gun-City. Alle dachten zuerst, was soll das, wir sind doch in Sent! Doch dann bekamen alle einen Arbeitsplatz, wo man sich Geld verdienen sollte. Als dann erklärt wurde, dass dies ein Stadtspiel ist, wurde allen alles klar. Wir also waren Chef von zum Beispiel einem Coiffeur-Salon, Mitarbeiter eines Restaurants, Lehrling eines Schuhmachers, Chef einer eigenen Kneipe und vieles mehr. Alle also mussten sich ihren Arbeitsplatz selber einrichten und die Arbeitszeiten unter sich in Gruppen einteilen. Diejenigen, die gerade Frei hatten, konnten ins Restaurant Mittag essen gehen, oder sich ihre Schuhe putzen lassen oder einfach entspannt eine Massage geniessen... Es war ein toller, erholsamer Tag, und weil es genau deswegen zwei Leiterinnen ein wenig langweilig wurde, dachten sie, sie verwandeln eine weitere Leiterin in die schönste Kuh von Sent um (siehe oben Bild). :)
Nach unseren täglichen Hausarbeiten ging es um etwa 10.00 Uhr auf eine stündige abwärts-Wanderung ins Freibad nach Scuol. Trotz nicht allzu gutem Wetter hatten die Kids viel Spass und tobten sich im Wasser aus. Ab und zu kamen wenige Regentropfen ins Bad, aber das störte uns kein bisschen... :) Am Abend, als alle einen feine z'Nacht verputzten, fing das Abendprogramm an, bis dann um etwa 22.00 Uhr die Nachtruhe eintraf...
Am nächsten Morgen hiess es, dass wir nicht mehr in Sent seien, sondern in einer Cowboystadt namens Guncity. Es wurde uns erklärt, dass wir ab jetzt Chef, Mitarbeiter oder Lehrling eines eigenen Geschäfts sind. Wir mussten uns einen eigenen Arbeitsplan ausdenken, sodass das Geschäft immer offen ist. Während dem Arbeiten verdienten wir natürlich auch Geld, dass wir dann ausgeben konnten, wenn wir nicht am schaffen sind. Es gab zum Beispiel einen Coiffure-Salon, einen Massage-Salon, ein Restaurant zum essen, eine Kneipe oder eine Geisterbahn. Die Kinder wurden so also den ganzen Tag beschäftigt und sie konnten sich dabei aber selber auswählen, was sie tun wollen. Nach dem Abendessen gab es noch einen kurzen Input über Gott bis dann wieder Schlafenszeit war...
Eines weiteren schönen Morgens ging es nach einem wohltuendem Frühstück ab auf eine Tageswnderung in Richtung S-Charl. Zuerst hörte man wie üblich ein wenig gemotze von den Kids, doch als sie dann losliefen, war alles wieder vergessen. Wir gingen auf einen Bärenweg, wo wir alles über den Bär erfahren durften, wie er lebt, was er frisst, wie er jagd etc. Nach einer längeren Mittagspause ging es dann bergab einem wunderschönen Wildbach entlang (siehe oben Bild). Nach ca 5 Stunden Wanderung waren dann alle müde und erschöpft im Lagerhaus angekommen. Am Abend gab es einen Filmabend, wobei die meisten Kinder sowieso schliefen...
Am nächsten Morgen gingen wir alle zusammen auf den Sportplatz wo sich Kind und Leiter austoben konnten. Wir machten kleiner Mannschaftsspiele wo jeder auf seine Kosten kam. Nach dem Mittagessen fuhren wir in einen nahe gelegenen Wald, wo dann die Kinder, gejagdt von Räubern, Geld im Wald suchen musste, dies umtauschen in Gold und dann zu einer sicheren Bank bringen sollten. Am Abend dann sangen wir noch paar Lieder und lernten wieder neues über Gott bis dann auch schon wieder ein toller Tag zu Ende war...
Nach einer ausgeruhten Nacht ging es am nächsten Tag wieder auf eine Tageswanderung. Zuerst flogen wir mit einem Gondeli auf den Berg, dann liefen wir auf dem "Flurina-Weg" und danach ging es abwärts Richtung Tal nach Ftan. Es war noch ziemlich anstrengend, die ganze Wanderzeit abwärts zu laufen, aber doch schöner als alles aufwärts. Die Aussicht vom Berg oben hinab ins Tal war natürlich super! Zwischendurch mussten wir auch mal essen, also machten wir ein Feuer und brätelten Würste. Nach etwa einer viereinhalbstündigen Wanderung gab es am Abend wieder einen Filmabend, wobei man sich ausruhen konnte und es dann in den Schönheitsschlaf ging.
Um etwa 8.15 Uhr hiess es wieder aufstehen, sich anziehen für Sport. Wie fuhren mit dem Auto in den Wald und machten dort ein Waldfussball und ein Volleyball auf eine spezielle Art... Nach dem Mittagessen und einer ruhigen Pause ging es nochmals mit dem Auto in den gleichen Wald, wo es dann darum ging, sich im Versteckis spielen zu beweisen und die meisten Punkte zu kriegen, damit man nachher zuerst sein Revier setzten durfte zum Gold suchen. Nach dem Essen gab es eine Andacht bis dann etwa um 22.00 Uhr alle Kids ins Bett mussten...
Nach einer entspannten Nacht ging es am Morgen auf die Suche nach Jäcki Langfinger. Er stiehlte uns unser wervolles Gold, aber dies liessen wir natürlich nicht auf uns sitzen, sondern folgten seiner Spur, bis wir dann ihn und seine Komplizen schnappen und im Brunnen bestrafen konnten. Am Nachmittag war eigentlich vorgesehen, Wasserspiele zu machen, doch das Wetter wollte dies nicht mitmachen und so spielten wir einfach verschiedene Brettspiele im Haus. Am Abend gab es wieder eine Andacht und dann hiess es auch schon wieder Lichter löschen...
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