11. Wer hat weniger Angst, Papa oder Ich

 

Gruselparcours - "Geisterbahn" im eigenen Keller

Der Besuch einer Geisterbahn ist nicht jedermanns Sache und auch pädagogisch teilweise fragwürdig. Doch faszinierend und anziehend wirken diese Bahnen eben doch. Eine gute Alternative ist der Eigenbau, ein so genannter Gruselparcours. Die Ideen der Kinder, besonders wenn es mehrere sind, sind manchmal genau so faszinierend. Bei der Umsetzung brauchen die Kinder aber ein paar Anregungen und manchmal auch etwas Hilfe. Spannend wird es, wenn die Mitwirkenden auch Gäste und Freunde einladen dürfen und diese im Parcours direkt engagiert sind mit Geräusche machen, Licht einschalten etc 

 

 

Alter:

Von 6 - 12 Jahre

Zeitbedarf:

2 Tage (ganzes Weekend), da der Raum vermutlich nachher wieder gebrauht wird.

Ort:

Im eigenen Keller oder Estrich, viellicht auch im eigenen Wäschetrockenraum zwischen den Seilen.

Anleitung

Mit Hilfe von Tüchern einen Gang bilden, in dessen Ecken Gegenstände stehen oder hangen und die gruselig wirken. Dazu gehören z.B. ein übergrosses Spinngewebe, ein leuchtender Kopf eines Drachens mit blinkenden Augen- ein Kopf aus dessen Augen Velorücklichter blinken (Figuren aus Karton und Papier, z.B. Papier über einen aufgeblasenen Ballon kleben und nach dem Aushärten Ballon zerplatzen),Hand aus Zeitungen basteln und bemalen (hängt z.B. aus einer Kiste heraus),Gespenst aus einem Laken geformt etc. Auch Fastnachtsmasken und alte Kleider können gut mit verwendet werden. Wesentlich für die Wirkung ist das Licht (z.B. leuchtende Augen, Spots, Stroboskop, UV).Dadurch sieht man nicht alles und es entsteht die entsprechende Atmosphäre. Auch Nebel aus einer Maschine (gibt es zu mieten) trägt zur Stimmung  sehr viel bei.

 

Zusatztipp: Eine passende Geräsuchkulisse kann viel zur gruseligen Atmosphäre beitragen.

Kosten:     

Geringfügig für Leim, Schnur, Draht, vielleicht die eine oder andere Lampe (viielleicht auch ausleihen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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